Sonntag, 12. Juni 2016

Bucketlist für den Sommer (Mitte Juni bis Anfang Oktober)

So, die beste Zeit, einen ersten Blogeintrag zu schreiben, ist ja bekanntlich, wenn man eigentlich überhaupt keine Zeit hat. Aber gerade dann hat man wohl die Erlebnisse und Empfindungen, die man sich unbedingt von der Seele schreiben möchte.
Bei mir ist beispielsweise gerade meine Sonnenbrille abgängig. Die erste teure (Marken-)Sonnenbrille meines Lebens, noch dazu ein Geschenk. Und nach nicht einmal einem halben Jahr muss ich mich schon wieder damit abfinden, dass ich sie verloren habe. Oder sie mir gestohlen wurde. Darüber scheiden sich die Geister – sogar die in mir selbst. Mittlerweile ist mein Gefühlsleben abgeflaut von „Scheiße! Scheiße! Scheiße! Wie konnte das nur passieren?“ über „Elender Wicht, der die Sonnenbrille gefunden/gestohlen hat! Ich hoffe, du stichst dir mit einem Bügel ins Auge!“ zu „Ich habe alles getan, was in meiner Macht steht (Und das habe ich tatsächlich: Von Nachfragen bei den Gastronomen bis hin zur Verlustanzeige beim städtischen Fundbüro…), jetzt kann ich nur noch warten und hoffen.“

Ganz lässt es mich aber trotzdem nicht los. Deswegen habe ich mich auch jetzt, wo ich eigentlich für meine Sportpsychologie-Prüfung lernen sollte, mal daran gesetzt, mir meine Ziele für den Sommer zu vergegenwärtigen. Das Ergebnis sieht aus wie folgt:
1. Die blöden Bachelor-Studien abschließen!
Ganz eindeutig: Priorität Numero Uno. Das ist auch der Grund, warum sich der „Sommer“ bei mir bis Anfang (oder sogar Mitte) Oktober zieht. Meine letzte Bachelorarbeit muss Mitte September rausgehen, die letzten beiden Prüfungen warten Ende September, Anfang Oktober auf mich. Wenn man’s genau nimmt, beinhaltet dieser Punkt eigentlich eine ganz eigene Bucketlist: noch 5 Prüfungen verteilt auf Juni und September/Oktober, 2 Bachelorarbeiten im Juli und September, sowie etliche Anrechnungsverfahren von genauso etlichen Prüfungen und Seminaren, bei denen ich ein bisschen auf die Kulanz der Verantwortlichen hoffen muss, damit ich nicht doch noch ein Semester dranhängen muss.
2. Entscheiden, was danach passieren soll, beziehungsweise, wo’s danach hingehen soll
Klar ist ja schon, dass ich aus dieser meiner „Wahl“-Heimat (Das mit der Wahl war so eine Sache, bei der das Studium ganz massiv seine Finger im Spiel hatte.) fortgehe. Vorausgesetzt, alles klappt so, wie ich es mir vorstelle. Und dann stehen 2 sehr ähnliche Studien in 2 verschiedenen Städten zur Auswahl. Wenn ich denn auch mal die Zeit dazu habe, werde ich mich auch mit einer Entscheidung beschäftigen. Versprochen!
3. Wohnung/WG-Zimmer suchen und umziehen
Sobald dann mal feststeht, wo es mich hin verschlägt, steht mir auch ein Umzug bevor. Dazu heißt es, erstmal ein Dach über dem Kopf zu suchen. Sollte es tatsächlich so weit kommen, dass meine neue Mitbewohnerin mit mir die Stadt verlässt, wäre ich einer gemeinsamen WG gegenüber nicht abgeneigt. Sollte sie doch in der Stadt bleiben, beginnt die Suche nach einer bestehenden WG. Ende September muss ich aus der Wohnung raus, mal sehen, was sich ergibt. In dem Zusammenhang muss natürlich auch mein Mietvertrag gekündigt beziehungsweise auf jemand anderes überschrieben werden.
4. Sonne & Kraft tanken
Das wird wohl das Programm für August, das sich auch wieder in eine eigene Bucketlist unterteilen ließe. ;) In der Sonne liegen, lesen (also known as: die Bücherei-Karte noch so lange ausnutzen, wie ich sie benützen darf), entspannen, dazwischen ein bisschen Beachvolleyball spielen, mich mit den Neffen und Nichten austoben und ganz viel Bräune holen, damit’s auf der Hochzeit meiner Cousine auch gut ausschaut. :) Im Idealfall fahren der Herzensmensch und ich dann auch noch für eine Woche oder so weg. Ans Meer oder so.
5. Arzt-Besuche erledigen
Meine Mama hat mir ja dankenswerterweise schon die organisatorische Arbeit des Ausmachens der Termine abgenommen. Momentan hab‘ ich ja echt keinen Kopf dafür. Ich hätte nicht einmal daran gedacht, dass ich vielleicht im Sommer meine Kontrollarztbesuche machen könnte. Oder sollte.
6. Mich endlich wieder ein bisschen mit der Fotografie beschäftigen
Nachdem meine Freizeit in letzter Zeit doch sehr beschränkt war und ich die wenige vorhandene Zeit dann doch lieber mit anderen Dingen (wie Schlaf oder dergleichen) verbracht habe, haben meine Fotografie-Fähigkeiten doch darunter gelitten. Beziehungsweise haben sie sich einfach nicht weiterentwickelt. Das lässt sich auch ganz leicht daran erkennen, dass ich mir zu Weihnachten Geld für die Anschaffung eines Stativs (und eines Dualband-Routers – anderer Zusammenhang, gleiche Geschichte ;)) gewünscht habe, mir das Stativ aber immer noch nicht zugelegt habe. Oder daran, dass ich mir schon vor Ewigkeiten gebraucht ein Buch über digitale Fotografie zugelegt habe, es aber bis heute nicht einmal ernsthaft aufgeschlagen habe.
7. Endlich diesen Blog ernsthaft starten und dabei die Freude am Schreiben wiederfinden
Tja. Der Grundstein ist ja mit diesem Beitrag schon mal gelegt. Wer weiß, wie sehr ich in den nächsten Wochen dazu kommen werde, weiter Einträge zu verfassen, aber im August dann vielleicht. (Fällt nur mir auf, wie oft ich „im August dann“ verwendet habe?) In erster Linie soll er mir einen Ausgleich zu den trockenen Seminar- und Bachelorarbeiten bieten, die ich in den letzten Jahren zum Säue Füttern (wie man bei uns so schön sagt) verfasst habe. Kreatives Schreiben. Oder einfach nur Schreiben, weil ich will, nicht weil ich muss. Das soll hier im Vordergrund stehen. Gemeinsam mit meiner hoffentlich bald wiederentdeckten Begeisterung für meine Spiegelreflexkamera. Auf jeden Fall habe ich es mir vorgenommen, diesen Blog endgültig ins Leben zu rufen. Wann genau im Zeitraum zwischen jetzt und Oktober das sein wird, bleibt abzuwarten…

Kommentare:

  1. Was für eine Liste ;)
    Viel Erfolg mit allem!

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    1. Danke. ;)
      Ist ja auch noch etwas Zeit. Und ein paar Sachen erledigen sich ja quasi nebenbei und von selbst. Zum Beispiel lässt es sich doch im Arztwartezimmer hervorragend lesen.

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